Dieselbe Plattform, dieselben Funktionen, dasselbe Dashboard. Unterschiedlich ist nur, wo das System läuft und wem die Hardware gehört.
Ihre Router senden Verkehrsstatistiken an das System. Es wertet sie aus, und findet es einen Angriff, schickt es die Anweisung zum Sperren zurück. Sie schauen ins Dashboard im Browser.
Wo das System läuft, entscheiden Sie. In der Cloud betreiben wir es; bei der Hardware-Variante läuft dieselbe Software auf einem Server in Ihrem Netz. Das Schema bleibt gleich — nur der mittlere Kasten wandert.
Funktional sind sie gleichwertig. Sie unterscheiden sich darin, wo die Daten liegen, wem die Hardware gehört und wie schnell das System einen Angriff erkennt.
| Cloud | Hardware in Ihrem Netz | |
|---|---|---|
| Wo das System läuft | unser Rechenzentrum in Tschechien | Ihr Rack |
| Wo die Daten liegen | bei uns, verschlüsselt | bei Ihnen |
| Anfangsinvestition | keine | Kauf oder Leasing |
| Wie schnell ein Angriff erkannt wird | 15–60 s | wenige Sekunden |
| Geeignet für Vorratsdatenspeicherung | ~ | ✓ |
| Bereitstellung | in 48 Stunden | in einer Woche |
Die schnellere Erkennung auf eigenem Eisen ist kein Zauber: Eine Sonde am Mirror-Port sieht die Pakete sofort, während der Export vom Router erst nach Ende der Verbindung eintrifft. Und Mirroring lässt sich nicht in die Cloud senden — es ist eine physische Kopie des Verkehrs an einem Port.
Der schnellste Weg zu den ersten Daten. Keine Hardware-Anschaffung, kein Eingriff in die Trasse.
Verkehrs- und Standortdaten nach § 97 des tschechischen Telekommunikationsgesetzes sollten bei Ihnen bleiben, also auf einem eigenen Server. Die Verantwortung dafür trägt der Betreiber. Die Sicherheitsanalytik in der Cloud ist davon nicht eingeschränkt.
Er steht in Ihrem Rack, die Daten verlassen ihn nicht, und er ist vom ersten Tag an Ihr Eigentum.
Die Preise für Serverhardware sind deutlich gestiegen und schwanken weiter — am stärksten bei Datenträgern und Arbeitsspeicher. Eine feste Preisliste geben wir deshalb nicht an.
Rechenbeispiel
ab 6.000 €
Typischerweise 6.000 € bis 8.800 € pro Server. Den Unterschied macht vor allem die Größe des Plattenverbunds — wie viel Verkehr das Netz erzeugt und wie lange die Daten aufbewahrt werden müssen.
Die Spanne ist ein Richtwert, gilt zum heutigen Tag und ist kein Angebot. Den konkreten Preis berechnen wir nach der Größe Ihres Netzes und der gewünschten Aufbewahrungsdauer.
Die Bänder entsprechen der Netzgröße aus der Preisliste.
| bis 1.000 Kunden | 1.001–5.000 | 5.001–20.000 | 20.000+ | |
|---|---|---|---|---|
| Verkehr | bis 5 Gbps | bis 20 Gbps | bis 50 Gbps | bis 100 Gbps |
| Prozessor | 8 Kerne | 16 Kerne | 24–32 Kerne | 2× 32 Kerne |
| ECC-Speicher | 32 GB | 64 GB | 128 GB | 256–512 GB |
| Datenträger | 2× 960 GB NVMe + 2× 4 TB | 2× 1,92 TB NVMe + 4× 8 TB | 4× 3,84 TB NVMe + 8× 16 TB | 8× 7,68 TB NVMe + eigenes Archiv |
| Netz für Mirroring | 1× 10 GbE | 2× 25 GbE | 2× 40/100 GbE | 2× 100 GbE |
Netzwerkkarte Intel X710, E810 oder ConnectX‑5/6. Billige Karten am Mirror-Port oberhalb von 1 Gbps verwerfen Pakete lautlos, ohne Eintrag im Log. Die genaue Konfiguration legen wir nach Ihrem Netz aus.
Sagen Sie uns, wie viele Kunden Sie haben, welcher Verkehr durch sie fließt und wie lange Sie Daten aufbewahren müssen. Wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.